telebanking MBS Aktuelles und Betriebsinformationen

Die EU Verordnung 260/2012 und das Zahlungsdienstegesetz (ZaDiG) verpflichten alle Teilnehmer im Zahlungsverkehr ab 1. Februar 2014 für den Austausch von Zahlungen ausschließlich neue Formate (basierend auf der ISO-Norm 20022) zu verwenden. Begleitend dazu gehört die zwingende Verwendung von IBAN und grenzüberschreitend auch der BIC. Kontonummer und BLZ dürfen in SEPA Aufträgen ausnahmslos nicht verwendet werden. 

Änderungen ab 4. August 2014

Aufträge mit Kontonummer und Bankleitzahl werden nicht mehr durchgeführt. Lastschriften und Einzugsermächtigungen werden nicht mehr verarbeitet. Die SEPA-Lastschrift ersetzt diese nationalen Verfahren. 

Beachten Sie bei der SEPA-Lastschrift die rechtzeitige Übertragung der Aufträge bis Annahmeschluss:

  SEPA-Basislastschrift (CORE) SEPA-Basislastschrift COR1 SEPA-Firmenlastschrift (B2B)
erstmalige oder einmalige Verwendung des Mandats 6 Bankwerktage vor Fälligkeit 2 Bankwerktage vor Fälligkeit
Folgelastschrift 3 Bankwerktage vor Fälligkeit 2 Bankwerktage vor Fälligkeit

Wird die SEPA-Lastschrift nicht rechtzeitig vorgelegt, wird das Fälligkeitsdatum §38 ZaDiG entsprechend korrigiert. Hinsichtlich des spätestmöglichen Annahmezeitpunkts wenden Sie sich bitte an Ihren Berater.

Für Zahlungen außerhalb von SEPA können die bisherigen AZV-Formate gem. EDIFACT-Spezifikation weiterhin verwendet werden, es gibt aber auch für diese Zahlungen eine von der ISO Norm 20022 abgeleitete Formatbeschreibung (ISO.pain.001.001.03.austrian.003.N). Diese gelten für alle Fremdwährungsaufträge und EUR-Überweisungen in Länder außerhalb der SEPA-Zone.

Inhalte im Retourdatenträger CREMUL/DEBMUL

Die Verarbeitung von Zahlungsaufträgen im SEPA-Raum basiert auf IBAN und BIC. Daher werden Kontonummer und BLZ eines Umsatzes im Retourdatenträger nicht mehr weitergeleitet, wenn die Zahlung außerhalb der Sparkassengruppe beauftragt wurde. In diesem Fall stehen uns die Informationen nicht zur Verfügung, eine Aufteilung der IBAN in Kontonummer und Bankleitzahl erfolgt nicht. Die Angabe der IBAN im Retourdatenträgerformat CREMUL/DEBMUL ist nicht vorgesehen. Diese Informationen stehen im aktuelleren ISO 20022 Retourdatenträger Format camt.054 zur Verfügung.

 

 

  • Es werden keine elektronischen Belege zu Umsätzen angezeigt, alle Buchungsinformationen
    eines SEPA-Auftrags finden sich direkt im Umsatz sowie in der Umsatz-Detailansicht.
    • Sie können Spalten in der Umsatzansicht nach Ihren Erfordernissen ein/ausblenden, anordnen und sortieren
      Details zu dieser Einstellung finden Sie in der Online-Hilfe im Kapitel "Mit ELBA/Telebanking arbeiten - Bedienungselemente - Tabellen bearbeiten".
  • Buchungsrelevante Zusatzinformationen finden sich direkt unterhalb des Umsatzes
  • zu beleghaften Umsätzen können Belegkopien wie bisher angefordert werden
  • Details zu Sammelgutschriften/-lastschriften ersetzen die bisherigen elektronischen Belege
  • Der bisherige Buchungstext "DTA-Sammler" findet sich aus technischen Erfordernissen als Zusatzinformation zum Umsatz
  • Von Ihnen erteilte Sammelaufträge zeigen die Anzahl der Umsätze und die von Ihnen oder Ihrer Anwendung vergebene Sammelbestandsreferenz. Im Umsatz wird diese als Kundenreferenz sowie als Bestandsreferenz ausgewiesen.
  • Von Ihnen via Datenträger erteilte Einzelaufträge zeigen alle Details der Transaktion. Der bisherige Buchungstext "lt. Datenträger ....." wird falls vorhanden nur als Zusatzinformation zum Umsatz ausgegeben. Die Bestandsreferenz aus der Datenübertragung wird ab der Version 5.7.0 SR6 im Feld Kundenreferenz dargestellt.
  • Der e-Kontoauszug im PDF-Format ist die ideale papierlose Archivierungsmöglichkeit des Auszugs inklusive aller Auszugsbeilagen. Sie haben bereits ein Dokumentenmanagementsystem im Einsatz? Dann archivieren Sie Ihren Kontoauszug einfach als PDF-Dokument in diesem System. Und auf den gedruckten Auszug können Sie zukünftig verzichten.

 

Die Namensgebung der Auszugsdatei und Ordner ist von BLZ/Kontonummer/Währung auf IBAN/Währung umgestellt. Beachten Sie diese Änderung beim Einspielen der elektronischen Kontoauszüge in Ihre Verarbeitungssoftware.

Werden Auszüge mehrerer Tage abgerufen, so kann nicht aufgrund des Dateinamens auf das Buchungsdatum geschlossen werden, da aus technischen Gründen der erste im Zuge der Dateiübertragung einlangende Auszug für die Generierung des Dateinamens herangezogen wird.

Die ELBA telebanking Software fasst für den Export von Kontoauszügen alle vom Bankrechner übertragenen Auszüge eines Kontos in einer Ausgabedatei zusammen. Fragen Sie die Auszüge für mehrere Tage ab, so enthält die abgelegte Datei die Auszüge seit dem letzten Abfragezeitpunkt. Bei rückwirkender Abfrage von Auszügen sind in der Exportdatei alle Auszüge seit dem von Ihnen eingegebenen Datum enthalten.

Ab der nächsten Softwareversion wird die Angabe eines Zeitraums oder die Angabe der Kontoauszugsnummer bei der Abfrage von Kontoauszügen möglich sein. Somit können Sie den abgefragen Zeitraum auf einen Tag oder einen Kontoauszug einschränken und finden in der Exportdatei auch nur diesen einen Kontoauszug. Die telebanking Version 5.7.1 wird voraussichtlich ab der Kalenderwoche 51/2014 zur Verfügung stehen.

Retourdatenträger werden pro Konto erstellt und abgelegt.

Wünschen Sie eine Zusammenfassung des Retourdatenträgers in eine einzige Ausgabedatei, wenden Sie sich bitte an Ihren Electronic Banking Berater. Für die Zusammenfassung in eine Ausgabedatei geben Sie bitte ein Referenzkonto bekannt. Nur zu diesem Konto müssen Sie dann zukünftig im telebanking Retourdatenträger abfragen.