Investieren in Zeiten wirtschaftlicher Unsicherheit

MEDIENINFORMATION
Salzburg, 17. November 2011

 

Anleger suchen die ultimative Sicherheit

  • Globale Wirtschaftsaussichten eingetrübt, aber kein deutlicher Einbruch in Sicht
  • Inflation sollte 2012 unter 2 % absinken und weitere Zinssenkung noch heuer möglich
  • Private Banking der Salzburger Sparkasse empfiehlt ein Übergewichten des Corporate-Sektors mit Unternehmensanleihen und Qualitätsaktien
  • Erste Bank und Sparkassen sind in Österreich Marktführer im Top-Segment Private Banking

Die derzeitigen Kundenerwartungen
„Die Anleger suchen derzeit nach der ultimativen Sicherheit, die es aber nicht gibt“, beschreibt Helmut Wartner, Leiter des Private Banking der Salzburger Sparkasse, die derzeitige Beratungssituation, die einen enorm hohen Beratungsbedarf nach sich zieht. „Es besteht eine ausgeprägte Scheu vor Aktien und die Trends gehen in liquide Mittel, Immobilien, Gold und Hochsicherheitswährungen (CHF, CAD, AUD, NOK)“, ergänzt Wartner.

Helmut Wartner, Leiter Private Banking der Salzburger Sparkasse

Selektives Vorgehen weiterhin ratsam
Die wichtigsten Vorlaufindikatoren und das Konsumentenvertrauen haben sich stark eingetrübt. Es gibt keine Impulse von den Exporten und eine schwache Inlandsnachfrage. „Dementsprechend sollte sich das globale Wachstum weiter verlangsamen. Wir erwarten ein BIP-Wachstum von + 0,6 % im kommenden Jahr“, stellt Friedrich Mostböck, Leiter des Bereichs Research der Erste Group, fest.
„Das Umfeld an den internationalen Finanzmärkten wird auch bis Ende dieses Jahres fragil bleiben. Die Krise sitzt in den Staatsverschuldungen fest und die realwirtschaftliche Entwicklung taucht wieder in negatives Terrain ein. Ein sehr selektives Vorgehen ist daher weiterhin ratsam. Wir sehen Chancen in ausgewählten Aktienmärkten – USA oder CEE – sowie anderen Asset-Klassen wie u.a. Gold“, so Mostböck weiter.

Inflation und Zinsen auf niedrigem Niveau
Für die Inflation der Eurozone erwartet der Erste Group-Analyst im kommenden Jahr ein Absinken unter 2 %. Sowohl in den USA als auch in der Eurozone sollten die Zinsen für längere Zeit auf sehr niedrigen Niveaus bleiben. „Nach der raschen Zinssenkung unter dem neuen EZB-Präsidenten Draghi ist auch eine weitere Zinssenkung im Dezember noch möglich (- 25 BP)“, meint Mostböck. Das Potential für Renditeanstiege ist derzeit limitiert, dennoch bevorzugen Investoren aufgrund der Staatsschuldenkrise weiterhin Veranlagungen mit dem Status „sicherer Hafen“.

Regina Ovesny-Straka, Generaldirektorin der Salzburger Sparkasse

Aktien: Abschwung bereits eingepreist
Die Aktienkurse haben den Großteil der befürchteten Wirtschaftsabschwächung wahrscheinlich vorweggenommen. Die Gewinnerwartungen der Firmen wurden mit Ausnahme der USA zuletzt nach unten revidiert – vor allem die defensiven Sektoren sind derzeit attraktiver. „Aktien aus den USA und aus CEE sind attraktiver als jene aus anderen Regionen. An der Wiener Börse bleibt CEE der dominante Faktor. Es gibt mehr oder weniger praktisch keine signifikante Korrelation mehr mit der österreichischen Konjunktur“, analysiert Mostböck.

Friedrich Mostböck, Head of Research der Erste Group Bank AG

Private Banking in der Salzburger Sparkasse
Das Private Banking der Salzburger Sparkasse befindet sich am Hauptsitz Alter Markt 3 im Herzen der Salzburger Altstadt. Das zehnköpfige Private Banking-Team ist auf Anleger mit einem frei verfügbaren Vermögen von mindestens 300.000 Euro spezialisiert und managt ein Vermögen von über eineinhalb Milliarden Euro. Insgesamt managen Erste Bank und Sparkassen im Private Banking über 30 Milliarden Euro, das entspricht einem Marktanteil von 25 Prozent (Quelle: Booz&Company). Damit ist die Sparkassengruppe Marktführer in diesem Top-Segment in Österreich.

Im Gruppenbild von links: Helmut Wartner, Leiter Private Banking der Salzburger Sparkasse, Regina Ovesny-Straka, Generaldirektorin der Salzburger Sparkasse und Friedrich Mostböck, Head of Research der Erste Group Bank AG. Foto wildbild.at, Abdruck honorarfrei.