Niederösterreich-Studie zu Vorsorgeverhalten und Pensionskonto NEU 2015

  • 89 % finden die persönliche Beratung beim Thema Vorsorge wichtig.
  • Jeder fünfte Befragte ist von der Erstgutschrift auf seinem Pensionskonto enttäuscht.
  • 44 % der Niederösterreicher besitzen bereits eine private Unfallversicherung.

Finanzielle Vorsorge hat bei den Niederösterreichern nach wie vor hohen Stellenwert, denn acht von zehn (79 %) schreiben dem Vorsorgepolster große Bedeutung zu. Im Vordergrund steht dabei für     57 % die eigene Pension, mehr als jeder Zweite (56 %) sorgt für die Gesundheit vor oder legt für die Familie (44 %) und Unfallvorsorge (42 %) Geld zur Seite. Beinahe jeder Befragte in Niederösterreich (94 %) hat bereits Vorsorgeprodukte abgeschlossen. Nach dem Motto „Sicherheit vor Rendite“ ist auch die Produktauswahl entsprechend konservativ: 70 % besitzen ein Sparbuch, 55 % einen Bausparvertrag und 44 % sorgen mit einer privaten Unfallversicherung vor. Die klassische Lebensversicherung (46 %) sowie die prämienbegünstigte Zukunftsvorsorge (31 %) gehören für die Befragten ebenfalls ins Vorsorge-Portfolio. Sicherheit in der Veranlagung (49 %) sowie eine Kapitalgarantie und gute Beratung sind für 43 % besonders relevant. Nur für drei von zehn Befragten (31 %) sind hohe Zinsen bei der Vorsorge entscheidend. „Diese Ergebnisse sind eine klare Bestätigung für uns. Denn gerade beim Thema Sicherheit und Garantie ist die Lebensversicherung weiterhin die erste Wahl der Kunden. Kein anderes Produkt bietet derart langfristige Absicherungen und ermöglicht damit einen finanziell planbaren Lebensabend“, meint Heinz Schuster, Vorstandsvorsitzender der       s Versicherung.

Persönliche Beratung für große Mehrheit bei der Vorsorge entscheidend

Geht es darum, ein Vorsorgeprodukt abzuschließen, stehen der persönliche Kontakt und die individuelle Beratung für 89 % der Niederösterreicher ganz oben: Für beinahe jeden zweiten Befragten (46 %) ist dabei der Bankberater die erste Anlaufstelle, für jeden fünften (21 %) der Versicherungsberater. Bereits 14 % der Niederösterreicher (12 % Österreichweit) sind bereit, ein Vorsorgeprodukt online abzuschließen. „Der persönliche Kontakt mit dem Berater ist wichtig, wenn’s um die langfristige Finanzplanung geht. Aber bei simplen Produkten – beispielsweise einer Versicherung für Handy oder Tablet – will kein Kunde lange drüber plaudern, sondern mit einem Klick alles erledigen. Daher bieten wir diese Produkte hin künftig auch in ‚George‘ online an“, so Mag. Helge Haslinger, MBA, Vorstandsdirektor der Sparkasse Niederösterreich Mitte West AG.

Noch wird das Internet bei der Finanzplanung hauptsächlich zur Beschaffung von Informationen über den Anbieter selbst (72 %) oder mögliche Vorsorgeprodukte (59 %) genutzt.  Sechs von zehn Befragten in Niederösterreich (61 %) möchten ihre bestehenden Verträge online einsehen. In „George“ ist das mit dem kostenlosen s Versicherungs-Plug-in auch bereits möglich.

Pensionskonto Neu: 75 % haben sich mit dem Thema schon beschäftigt

Die Reaktion der befragten Niederösterreicher auf die Erstgutschrift in ihrer Pensionskontonachricht ist unterschiedlich: 46 % haben diese in der angeführten Höhe erwartet, ein Fünftel (19 %) ist von dem ausgewiesenen Betrag enttäuscht. 15 % haben sich mit der Thematik noch gar nicht beschäftigt, und jeder fünfte junge Erwachsene bis 29 Jahre weiß gar nicht, ob er seine Pensionskontonachricht überhaupt erhalten hat. Ob sie ihren Lebensunterhalt mit der staatlichen Pension einmal bestreiten können, schätzen die Niederösterreicher eher kritisch ein. Allerdings würden trotzdem 34 % das eigene Vorsorgeverhalten nicht ändern. Als Hauptgründe werden das Fehlen weiterer finanzieller Mittel   (39 %) oder der Umstand, dass der Pensionsantritt noch in weiter Ferne liegt (22 %), genannt. Bereits 21 % geben an, sich überhaupt keine private Vorsorge leisten zu können. Die Pensionslücke wird durchschnittlich auf 533 Euro geschätzt. "Jeder Dritte kann seine Pensionslücke gar nicht einschätzen. Gerade in so einem Fall ist es wichtig, den Kontakt zum Berater zu suchen, die Lücke zu eruieren und gemeinsam zu überlegen, wie man diese bestmöglich schließen kann“, so Schuster.

„Handy-Signatur“: Knapp die Hälfte in Niederösterreich damit vertraut

Die Möglichkeit des Zugriffs auf das Pensionskonto NEU mittels „Handy-Signatur“ ist laut Studie mittlerweile 42 % der Niederösterreicher vertraut. Im Vorjahr konnte damit erst 10 % etwas anfangen. Die Freischaltung dieses Services in einer Bankfiliale wäre laut Studie für jeden Zweiten interessant, wobei Männer dies tendenziell höher bewerten als Frauen. Seit letztem Jahr ist die Freischaltung der Handysignatur in allen Filialen von Erste Bank und Sparkassen jederzeit kostenlos möglich. Und: Ebenfalls jeder zweite Niederösterreicher (51 %) möchte seine Pensionslücke vom Bankberater berechnen lassen. „Bei der Berechnung der Pensionslücke sieht man recht gut, mit welchem Betrag man seinen Lebensunterhalt im Alter bestreiten muss. Und da ist es besser, man weiß früher Bescheid und kann bei Bedarf noch etwas daran ändern – als in der Pension plötzlich vor vollendeten Tatsachen zu stehen“, sagt Haslinger.

Zur Studie: s Versicherung, Erste Bank und Sparkassen beauftragten das Marktforschungsinstitut GfK mit einer Online-Befragung zu „Vorsorgeverhalten und Pensionskonto NEU“. Im Jahr 2015 beantworteten 1.000 Personen zwischen 15 und 65 Jahren Fragen zu den Themen finanzielle Vorsorge, Vorsorgeprodukte, Vorsorgeberatung, Pensionskonto NEU und Pensionslücke. Die Ergebnisse sind repräsentativ für die österreichische Bevölkerung ab 15.

  • Heinz Schuster, Vorstandsvorsitzender der s Versicherung und Mag. Helge Haslinger, MBA, Vorstandsdirektor der Sparkasse Niederösterreich Mitte West AG bei der Studienpräsentation

  • Heinz Schuster, Vorstandsvorsitzender der s Versicherung, Mag. Ursula Swoboda, GfK Austria und Mag. Helge Haslinger, MBA, Vorstandsdirektor der Sparkasse Niederösterreich Mitte West AG

Direktionsrat Peter Lafite

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