Rechtzeitig zum Weltspartag: aktuelle Sparstudie zeigt, Niederösterreichern ist Sicherheit wichtiger, als Zinssatz.
Krems, 24.Oktober 2013

Wie viel Wert legen die NiederösterreicherInnen eigentlich auf das Thema Geld sparen und veranlagen? Die IMAS Studie im Auftrag von Erste Bank und Sparkassen zeigt, dass die allgemeine Lust am Sparen in Niederösterreich in den letzten Jahren ziemlich konstant war. Deutlich zugenommen hat aber das Sparvolumen. Im Durchschnitt legen die NiederösterreicherInnen mit 189 Euro im Monat zur Seite.

Sicherheit des Geldes viel wichtiger als Zinsen
Etwa jeder zweite weiß, wie viel Zinsen er für sein Erspartes bekommt. Ein knappes Drittel hat keine Ahnung wie hoch die Zinsen auf seinen Sparbüchern sind. Warum legen die Menschen ihr Geld in Zeiten niedriger Zinsen überhaupt auf ein Sparbuch? „Sicherheit und die schnelle Verfügbarkeit des Geldes sind für die Sparer das Wichtigste“, erklärt Günther Graf, Vorstand der KREMSER BANK. Tatsächlich sagen nur 45%, dass ihnen die Verzinsung am Sparbuch sehr wichtig ist, die Top-Werte sind Sicherheit (71%) und die schnelle Verfügbarkeit (58%). Alle drei Aspekte in einem Produkt zu vereinen ist unmöglich. Eines ist aber klar: Die Zinsen werden noch ein paar Jahre niedrig bleiben. „Besonders in globalen Niedrigzinsphasen muss man als Anleger aktiv an die Sache herangehen und sein Vermögen breit streuen um einen Wertzuwachs zu erzielen“, meint Günther Graf.

Am 31. Oktober 2013 ist wieder Weltspartag
Der Weltspartag soll die Menschen auf die Bedeutung und Notwendigkeit des Sparens für die eigene Vorsorge aufmerksam machen. Dieser Gedanke wurde in den letzten Jahrzehnten stark gefördert. Die Idee des Weltspartags ist eine gute. In unserer Zeit besser denn je, da der Spargedanke wieder mehr ins Bewusstsein der Bevölkerung tritt – verbunden mit Zukunftssicherung, Vorsorge und verschiedenen Ansparmodellen. Der Weltspartag soll dazu beitragen, dass man sich wieder an den ursprünglichen Sinn des Sparens erinnert. Darüber hinaus verfolgt die KREMSER BANK ein ganz besonderes Ziel – nicht nur am Weltspartag – das unter dem Begriff „Financial Literacy“ zusammengefasst wird. Dabei möchte man einen aktiven Beitrag zur Verbesserung des Finanz- und Wirtschaftswissen der Menschen in der Region leisten.

„Das vorausschauende Einteilen, das Setzen von Prioritäten in der Haushaltsplanung und die Notwendigkeit des Sparens, wenn man sich etwas leisten will – das sind die Grundlagen des Geldlebens, die wir schon früh mit unseren Kindern üben müssen. Geldwissen zu vermitteln obliegt aber nicht alleine den Lehrern. Neben dem wichtigsten Einflussfaktor – den Eltern – ist es auch wichtig, dass sich eine Bank dem Thema Gelderziehung widmet“, beschreibt Günther Graf, die Ambitionen der KREMSER BANK.