Hand in Hand mit „Bauverstand“

Neuer Zusammenschluss von ExpertInnen aus den Bereichen Planung, Bau, Finanzierung sowie Wissenschaft und Forschung bietet privaten wie öffentlichen BauherInnen kostenlose Beratungen und Know-how aus erster Hand. Mit einem Paukenschlag eröffnete die Wachauer Drum Connection im Audimax am Campus der Donau-Universität Krems Donnerstagabend, 12. Jänner 2012, die Auftaktveranstaltung des Bauverstandes. Rund 250 bauinteressierte Gäste waren der Einladung gefolgt.

Der Bauverstand – Verein zur Förderung innovativer Baumethoden – ist eine breit aufgestellte Non-Profit-Organisation. Ein Netzwerk, das Gewerke übergreifend arbeitet und sich als zentrale Anlaufstelle und Beratungsknotenpunkt für Bauinteressierte versteht. Aktuell besteht das Team aus 17 Unternehmen aus den Bau- und Baunebengewerben. Wer im Bauverstand-Pool aufgenommen werden will, muss klar formulierte Kriterien erfüllen.
 

„Ab heute ist es ganz einfach mehr Bauverstand zu beweisen. Unsere Mitglieder haben alle Informationen im Überblick und sind immer am Laufenden. Hier sind Profis am Werk, die ihre Erfahrungen austauschen und in face-to-face Beratungen weitergeben“, unterstreicht BM Ing. Walter Maier, Obmann des Bauverstandes die Vorzüge.
 

Innovation durch Kooperation 
Entstanden ist der Bauverstand aus einer gemeinsamen Initiative der KREMSER BANK und regionalen Unternehmen aus den Bau- und Baunebengewerben. Unterstützt wird der Verein durch ecoplus - der Wirtschaftsagentur des Landes NÖ – und dem Department Bauen, Energie und Umwelt der Donau-Universität Krems. „Durch die Vernetzung der einzelnen Gewerke und Wissenschaftseinrichtungen wird dem Konsumenten innovatives, nachhaltiges und ökonomisches Bauen ermöglicht. Für jeden dieser Bereiche findet sich im Netzwerk des Bauverstandes der richtige Profi“, resümiert Hansjörg Henneis, Vorstandsdirektor der KREMSER BANK.

„Unser Mitwirken im Rahmen des Bauverstandes soll einerseits die nachhaltige Qualität des Bauens fördern und gleichzeitig die Hemmschwelle senken mit wissenschaftlichen Einrichtungen in Kontakt zu treten“, erläutert DI Dr. Renate Hammer MAS, Dekanin der Fakultät für Kunst, Kultur und Bau an der Donau-Uni Krems die gemeinsame Motivation. „Innovation durch Kooperation“ lautet die Devise auch für Mag. Helmut Miernicki, Geschäftsführer ecoplus. „Im Rahmen des Bauverstandes wird Wissen wirklich weitergegeben und kommt dort an wo es ankommen soll. Beim Bauinteressierten. Der Bauverstand gilt als Vorreitermodell, das über die Landesgrenzen bekannt werden und vielen weiteren Regionen Ansporn geben soll.“