„2009 war für die gesamte Bankenbranche ein herausforderndes Jahr. Vor dem Hintergrund des massiven Vertrauensverlustes bei den Anlegern und der immer noch unsicheren allgemeinen Lage war es unser vorrangiges Ziel der schwierigen Wirtschaftslage entgegenzusteuern,  und unsere Region in diesen fordernden Zeiten zu unterstützen“, so Vorstandsdirektor Kommerzialrat Josef Preschitz.

Sparkassenmodell bewährt sich in der Krise

Das Modell Sparkasse lässt sich folgendermaßen beschreiben: „Wir sammeln Spareinlagen und investieren diese nicht in intransparente, strukturierte Finanzkonstrukte, sondern in die heimische Wirtschaft, womit Wachstum und Arbeitsplätze gesichert werden. Unser Wettbewerbsvorteil ist vor allem die Kenntnis des Kunden und die regionale Entscheidungsmöglichkeit. In unserem Geschäftsmodell ist die Nahversorgungsfunktion sehr wesentlich“, resümiert Vorstandsdirektor Wolfgang Dinhof.

Nahversorgung darf sogar wörtlich genommen werden. In den vergangenen Jahren wurden die Filialen Schwadorf, Moosbrunn und Enzersdorf und im Jahr 2009 Parndorf und Kittsee mit einem Aufwand von mehr als einer Million Euro modernisiert. Fast 100% der Aufträge gingen an heimische Betriebe. Damit ist die Sparkasse auch als Kunde ein Wirtschaftsfaktor in der Region.

Die Sparkasse Hainburg-Bruck-Neusiedl AG unterstützte die s-Österreich- Initiative mit rund 9 Mio. Euro Kreditvolumen für regionale Unternehmen und mit rund 13,7 Mio. Euro Finanzierungsvolumen für den privaten Wohnbau. Diese s-Österreich-Initiative diente ebenfalls zur Bekräftigung der stabilen Partnerschaft zwischen Sparkasse Hainburg-Bruck-Neusiedl AG und ihren langjährigen Kunden. Von der viel zitierten Kreditklemme war im Arbeitsbereich der Sparkasse daher auch im Vorjahr keine Rede.

Treue Sparer sind das Fundament

Im klassischen Kerngeschäft der Sparkasse konnten wir sehr erfolgreich sein. Die verwalteten Kundengelder (Giro- und Spareinlagen, Wertpapiere, Bauspar- und Versicherungseinlagen) sind auf 1,08 Mrd. Euro um 6,56 % gestiegen. Der Anstieg ist auf einen deutlichen Zuwachs im Neugeschäft zurückzuführen. Neben den Spareinlagen sind auch die Bauspareinlagen 2009 deutlich gewachsen. Hier spiegelt sich der österreichweite Trend zum Sparbuch und Bausparen ebenfalls regional wieder.

Sozialbilanz

Es gehört zum Selbstverständnis der Sparkasse Verantwortung für die Menschen und die Wirtschaftsunternehmen in der Region zu übernehmen. Auch 2009 wurden daher zahlreiche heimische Institutionen, Vereine und Initiativen in den Bereichen Kultur, Sport, Bildung und Gemeinwohl gefördert.

Bilanzdaten, Gewinn- und Verlustrechnung, Kennzahlen 2009

  • Bilanzsumme erhöhte sich um 51,4 Mio. Euro auf 878,2 Mio. Euro
  • Kundengelderzuwachs um 6,56% auf 1,08 Mrd. Euro
  • Ausleihungen 319 Mio. Euro
  • Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (EGT) 2,6 Mio. Euro
  • Jahresüberschuss nach Steuern 1,7 Mio. Euro
  • Die Eigenmittelquote steht bei 17,76

Bildtext:

Die Sparkassenvorstände Kommerzialrat Josef Preschitz und Wolfgang Dinhof

(Fotorechte Sparkasse, honorarfrei).